Rundreise-durch-Thailand auf Google+

Mittwoch, 4. Juni 2014

20. Tag - Affiliate Marketing II & Google Adsense

Am Ende des Kurses waren noch zu viele Themen übrig. Daher gibts heute gleich zwei im Doppelpack: Affiliate Marketing II & Google Adsense. Das ist aber kein Problem, denn wir haben die Geschwister der beiden schon kennen gelernt und können uns somit schneller orientieren. Es handelt sich um Affiliate Marketing I & Google Adwords. Heute also sozusagen eine Fortsetzung...
Affiliate Marketing II
Ging es im Affiliate Marketing I noch um indirekte Netzwerke beschäftigt sich das Affiliate Marketing II mit dem direkten Werben durch und mit Partnern. Was zu tun ist, richtet sich natürlich danach, ob ich Merchant oder Affiliate bin.

Merchant:
Aus Merchant-Sicht bleibt vieles gleich. Der Merchant sollte genauso eine Übersicht über sein Partnerprogramm geben. Im Gegensatz zu indirekten Netzwerken, die die Angaben vorschreiben, kann sich der Merchant bei der Etablierung seines Partnerprogramms aber selber überlegen was er angeben will. Da er aber möglichst viele Affiliates anlocken will, empfiehlt sich für den Merchant natürlich auch möglichst viele Angaben zu machen. Also für sein Programm zu werben mit...

- Übersicht
- Programmbedingungen
- Performance
- Konditionen

Die jeweiligen Details zu den Punkten gibt es hier.

Die Änderung für den Merchant besteht darin, dass er nun die ganze Arbeit, die das indirekte Netzwerk für ihn übernommen hat, selbst machen muss. Dabei handelt es sich um

- Werbung/Marketing fürs Partnerprogramm (oft bei Übersichten von Partnerprogrammen eintragen)
- Aufbau einer speziellen Partnerprogrammseite (Anwendung alles Online-Marketing Maßnahmen)
- Entwicklung oder Benutzung von geeigneter Software, die den Affiliates erlaubt...

...unterschiedliche Werbearten einzubinden (z.B. Banner, Widgets, ganze Shops)
...Anpassungen vorzunehmen (Logo Aff. einbinden, Text anpassen, verkleiner, vergrößern, Auswahl Display oder Text, Farbanpassungen, etc)
...Abwicklung der Zahlungen einfach einzustellen
...Monitoring der Conversion Rate
...etc

 Affiliate
Der Affiliate hat natürlich auch Vor- aber auch einige Nachteile.

Zu den Vorteilen gehört eindeutig, dass er keine Anmeldegebühren und evtl. fortlaufende Kosten für indirekte Netzwerke bezahlen muss.

Zu den Nachteilen gehört aber, dass er sich um alles andere selbst kümmern muss...

...Recherche geeignerter Partner
...Akquise und Bewerbung bei Partner
..Überwachung der Zahlungsabwicklung
...Monitoring
...etc.

Ein Beispiel einers Partnerprogramms ist das von Amazon.
Hier kann ich als Affiliate wählen, was ich genau machen möchte.

- Werben nur mit Links
- Werben mit Widgets
- Werben mit Shop

Im Weiteren kann der Affiliate dann sogar ein bestimmtes Produkt oder eine Produktkategorie angeben, die dann eben als Verlinkung, Widget oder ganzer Shop auf seiner Seite auftaucht. Wenn jetzt noch der passende Beitrag zum Produkt geschrieben wird, dann sieht es mit dem ein oder anderen Klick gar nicht schlecht aus.


Google Adsense
Google Adsense ist das genaue Gegenteil von Adwords. Adsense ist die kostenfreie Plattform, auf der sich jeder anmelden kann, der mit seiner Homepage oder seinem Blog ein bisschen Geld verdienen will. Banner oder sonstige Formate, die in Adwords von Werbenden erstellt wurden, werden über Adsense nun auf die entsprechenden Plätze und Zielgruppen verteilt. Ähnlich wie im Affiliate Marketing stellt der Publisher/Webseitenbetreiber dazu entsprechende Flächen auf seiner Homepage bereit, die dann von "magischer Hand" bzw. einer schlauen Google Datenbank mit dem entsprechenden Content gefüllt wird. Wie das mit dem Targeting läuft, haben wir ja schon kennengelernt...

Technisch geht das dann so:

- Name der Werbung bestimmen
- Anzeigengröße festlegen
- Anzeigentyp (Display, Text, etc...)
- Ersatzanzeigen (Was wird eingeblendet, wenn es keine passende Werbung gibt? z.B. transparent)
- Benutzerdefinierte Channels (wo wird es eingeblendet? Sidebar, under, above, zwischen)
- Anzeigendesign (Auswahl von 5 Basic Design, die möglichst zur Seite passen)

Durch Speichern, wird ein HTML Code generiert, der dann wiederum auf der eigenen Homepage eingebunden werden muss. And "that's how all the magic works!"

Targeting:
Wer bestimmte Inhalte in den Bannern auf seiner Website nicht eingeblendet sehen will, der kann auch gewisse Bereiche ausblenden. Z.B.

- URLs (ganz bestimmte URLs, z.B. von Konkurrenten)
- allgemeine Kategorien
- sensible Kategorien (z.B. Politik, Pornografie, Astrologie, andere nicht zur Site passende)

Testing:
Wer zunächst testen will, welches Format (ob grün oder gelb, groß oder klein, Text oder Banner) besser funktioniert, also öfter geklickt wird, der kann auch hier einen A/B Test fahren und dafür bis zu 500 Channels anlegen.

Leistungsberichte sind natürlich auch einsehbar ;-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen